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Valencianische Frauen, die Geschichte in Spanien geschrieben haben: 6 beeindruckende Persönlichkeiten

Die valencianischen Frauen, die Geschichte in Spanien geschrieben haben, haben nicht nur Grenzen überwunden, sondern die Gesellschaft in Kultur, Politik, Wissenschaft und Kunst nachhaltig geprägt.

Valencia darf stolz darauf sein, Heimat außergewöhnlicher, mutiger und wegweisender Frauen zu sein.

Schriftstellerinnen, Politikerinnen, Ärztinnen, Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen – sie alle haben in Zeiten Großes geleistet, in denen es für Frauen alles andere als selbstverständlich war.

Heute werfen wir einen Blick auf acht valencianische Frauen, die Spaniens Geschichte mitgestaltet haben und bis heute inspirieren.

Isabel de Villena (1430–1490), die erste große Autorin in valencianischer Sprache

Religiöse, Dichterin und Prosaautorin – Isabel de Villena, mit bürgerlichem Namen Elionor Manuel de Villena, gilt als die erste bekannte Schriftstellerin in valencianischer Sprache.

Ihr bedeutendstes Werk, Vita Christi, ist das einzige erhaltene Werk und wird als früher Ausdruck protofeministischen Denkens im 15. Jahrhundert betrachtet.

Darin stellte sie weibliche Figuren der christlichen Tradition in den Mittelpunkt – ein bemerkenswert moderner Ansatz für ihre Zeit.
Heute gehört ihr Werk fest zum literarischen Erbe des valencianischen „Goldenen Zeitalters“.

Conchita Piquer (1906–1990), die Königin der Copla

Wenn man über Copla spricht, kommt man an Conchita Piquer nicht vorbei. Die Sängerin und Schauspielerin war eine der prägendsten Stimmen der spanischen Musik des 20. Jahrhunderts.

Mit außergewöhnlicher stimmlicher Perfektion interpretierte sie die bekanntesten Werke von Valverde, Quintero, León und Quiroga – und wurde zu einer kulturellen Ikone Spaniens.

Eine Redewendung erinnert bis heute an sie: „el baúl de la Piquer“. Auf Tournee reiste sie stets mit zahlreichen Koffern an, da sie in jeder Stadt eine Wohnung mietete. Ein Detail, das Legende wurde.

Isabel de Villena Conchita Piquer Matilde Salvador Manuela y Concepción

Manuela Solis Claras (1862–1910), akademische Pionierin

Manuela Solís Clarás war die erste Valencianerin, die ein Universitätsstudium aufnahm – und die erste Frau, die an der Universitat de València ein Medizinstudium abschloss.

Sie spezialisierte sich auf Gynäkologie und ebnete den Weg für viele Frauen, die nach ihr den Zugang zur Hochschulbildung fanden.

Jeronima Gales (16. Jahrhundert–1587), eine Pionierin des Buchdrucks

Im 16. Jahrhundert leitete Jerónima Galés eine der bedeutendsten Druckereien Valencias. In einer von Männern dominierten Branche veröffentlichte sie über 250 Bücher und arbeitete für wichtige Institutionen der damaligen Zeit.

Ihr Beitrag ist ein zentraler Bestandteil der valencianischen Druck- und Verlagsgeschichte.

Matilde Salvador (1918–2007), Musik und kulturelles Engagement

Die Komponistin und Malerin Matilde Salvador zählt zu den wichtigsten kulturellen Persönlichkeiten der Comunitat Valenciana im 20. Jahrhundert.
Neben zahlreichen Auszeichnungen engagierte sie sich leidenschaftlich für die valencianische Sprache und Kultur.

Concepcion Aleixandre (1862–1952), Medizin und gesellschaftlicher Einsatz

Ärztin, Gynäkologin, Erfinderin und Frauenrechtlerin – Concepción Aleixandre setzte sich nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich für Fortschritt und Gleichberechtigung ein.

Sie war Mitglied bedeutender wissenschaftlicher und sozialer Institutionen und verband Fachwissen mit aktivem Engagement.

Valencianische Frauen, die Spaniens Geschichte geprägt haben

Diese sex valencianischen Frauen haben nicht nur in ihren jeweiligen Bereichen brilliert. Sie haben Türen geöffnet, Denkweisen verändert und bewiesen, dass Talent keine Frage des Geschlechts ist.

Ihr Vermächtnis lebt weiter – in Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.