Schwarze Trüffel Messe vom 27. Bis 30. November in El Toro
El Toro feiert die XXII. Schwarze-Trüffel-Messe: Wissenschaft, Tradition, Geschmack und echtes Landleben
Die Gemeinde El Toro in der Provinz Castellón verwandelt sich vom 27. bis 30. November in die spanische Hauptstadt der Trüffelkultur.
Die XXII. Schwarze-Trüffel-Messe, die älteste ihrer Art in Spanien, bringt Produzenten, Forschende, Köche und Liebhaber des „schwarzen Goldes“ zusammen und bietet ein vielseitiges Programm voller Wissen, Genuss und Tradition.
Eine Messe, die Zukunft und Wurzeln verbindet

Die Schwarze Trüffel – ein wahrer Schatz der Natur – steht im Mittelpunkt eines Programms, das die Entwicklung eines Sektors zeigt, der stetig wächst und seine Identität bewahrt.
Alle Veranstaltungen finden im Mehrzweckpavillon von El Toro statt, der sich während der vier Messetage in ein lebendiges Zentrum der Trüffelkultur verwandelt.
Donnerstag, 27. November: Fachlicher Auftakt
Die Messe beginnt mit einem Blick in die Zukunft der Trüffelwirtschaft:
Eröffnungsvortrag: „Neue Herausforderungen und Chancen in der Trüffelkultur“ von Cristóbal Aguado, Präsident des Trüffelverbandes von Aragón.
Praktischer Workshop: Mikroskopie in der Trüffelforschung (mit begrenzten Plätzen), ein Einblick in die immer wissenschaftlichere Seite eines traditionellen Handwerks.
Freitag, 28. November: Forschung und Nachhaltigkeit
Der Freitag widmet sich Themen, die für die moderne Trüffelkultur entscheidend sind:
Optimierung der Bewässerung
Bodenverbesserung mit Biochar
Einsatz neuer Substrate
Expertinnen und Experten des CITA sowie Technikerinnen und Techniker verschiedener Unternehmen präsentieren aktuelle Erkenntnisse und Innovationen.
Samstag, 29. November: Kulinarik, Tradition und Vorführungen
Der Samstag ist der intensivste Tag der Messe.
Am Vormittag:
Vortrag über die Trüffelkultur auf der Südhalbkugel, mit einer spannenden internationalen Perspektive.
Praxisbezogene Session zur Parasitenkontrolle in Trüffelplantagen.
11:30 Uhr: Offizielle Eröffnung mit Empfang der Behörden.

Anschließend öffentliche Verkostung von Gerichten mit Schwarzer Trüffel.
Wettbewerb um die größte Trüffel, bei dem eine Feinschmeckerkiste als Preis lockt.
Am Nachmittag:
Vorführung der Trüffelsuche mit Hunden durch die Spezialtrainerin Alba Herranz Blasco – ein echtes Highlight und die beste Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen Mensch, Hund und Natur zu erleben.
Sonntag, 30. November: Sport, Kochkunst und Gemeinschaft
Der letzte Messetag kombiniert Natur, Bewegung und Kulinarik.
Trail de la Trufa: 16,5 km und 480 Höhenmeter durch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Alto Palancia.
Anschließend öffnet der Pavillon erneut für eine Live-Kochshow von Chefkoch Kike Peris inklusive Verkostung.
Abschließendes Gemeinschaftsessen: Die traditionelle Olla Trufada, zubereitet von den Clavarios de San Roque 2026. Eine vorherige Anmeldung im Rathaus ist erforderlich.
Während der gesamten vier Tage können Besucher frische Trüffel kaufen und Spezialmenüs in den Restaurants und Bars von El Toro genießen – ein Ausdruck der starken Verbundenheit des Ortes mit seinem wertvollsten Produkt.
Anreise nach El Toro
El Toro liegt im Landesinneren der Provinz Castellón, nahe der Grenze zur Region Valencia und Aragón. Die Anfahrt ist unkompliziert:
Mit dem Auto
Ab Valencia (ca. 1 Std. 15 Min.): Über die A-23 Richtung Teruel, Ausfahrt El Toro.
Ab Castellón (ca. 1 Std. 20 Min.): Über die A-7, anschließend Verbindung zur A-23.
Ab Teruel (ca. 35 Min.): Über die A-23 Richtung Valencia.
In der Nähe des Mehrzweckpavillons stehen ausgewiesene Parkplätze für Messebesucher zur Verfügung.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
El Toro ist nur begrenzt per Bus erreichbar. Daher empfiehlt sich die Anreise mit dem Auto. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Segorbe und Barracas, beide gut an die A-23 angebunden.
Ein Fest, das zeigt: Das Leben auf dem Land pulsiert
Die Schwarze-Trüffel-Messe von El Toro ist mehr als eine gastronomische Veranstaltung. Sie ist ein Fest der Identität, der Gemeinschaft und eines ländlichen Lebensmodells, das Zukunft hat.
Ein Ort, an dem Tradition und Innovation Hand in Hand gehen – und an dem man spürt, dass das Landleben nicht weniger bedeutet, sondern mehr.
